Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
Ein Kommentar aus europäischer Perspektive

Herausgegeben von Dagmar Schiek

Februar 2007
VIII, 552 Seiten

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Allgemeines Gleichbehandlungsgesetz (AGG)
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In Deutschland muss sich das Antidiskriminierungsrecht erst noch entwickeln. Aber warum nicht anderen EU-Ländern, die die einschlägigen Richtlinien schon umgesetzt haben, über die Schulter schauen? Der neue "Schiek" hat das getan und bietet Ihnen bereits jetzt eine echte Orientierungshilfe und konkrete Lösungsansätze, indem er Ihnen Rechtsprechungsnachweise und praxiserprobte Verhaltensregeln aus anderen EU-Ländern an die Hand gibt.

Der "Schiek" befasst sich darüber hinaus mit konkreten Fragen, die sich etwa bei grenzüberschreitend tätigen Unternehmen oder Arbeitgebern mit Betrieben in mehreren Mitgliedstaaten stellen: Für welche Aktivitäten bzw. Vertragsverhältnisse gilt das AGG, für welche eventuell ein Umsetzungsgesetz eines anderen Mitgliedstaates?

Einem einheitlichen Konzept folgend sind, neben den Grundlagen im Richtlinienrecht, jeder Norm
rechtsvergleichende Hinweise zugeordnet. Diese erleichtern dem Praktiker die Beurteilung von Rechtsfragen, da es gerade bei schwierigen Grenzfällen wichtig ist, die Grundlagen und Hintergründe des AGG zu kennen.

- Einleitung, Allgemeiner Teil des Art. 1 AGG, Zivilrecht: Prof. Dr. Dagmar Schiek (Oldenburg)
- Rechtsfolgen arbeitsrechtlicher Diskriminierung, Rechtsschutz: PD Dr. Eva Kocher (Hamburg)
- Vorschriften zur Antidiskriminierungsstelle: PD Dr. Silke R. Laskowski (Hamburg)
- Altersbegriff, arbeitsrechtliche Diskriminierungsverbote und deren Ausnahmen: PD Dr. Marlene Schmidt (Dresden / Frankfurt a.M.)
- Behinderungsbegriff, Änderungen sozialrechtlicher Vorschriften, öffentliches Dienstrecht: PD Dr. Felix Welti (Lübeck)

Der neue "Schiek" ist unverzichtbar für alle, die sich mit dem Diskriminierungsschutz beschäftigen:
Rechtsanwälte, Betriebsräte, Antidiskriminierungs-Büros, Gleichstellungsbeauftragte, Integrationsämter, Gewerkschaften, Unternehmen, IHKs (Ressort Recht und Fair Play).

"Sehr lobenswert ist die durchgehend klare Sprache und gute Gliederung der Kommentierungen. Dies erleichtert die Nutzung des Werkes. Das besprochene Buch kann den mit Personalangelegenheiten befassten Stellen in Bund, Ländern, Kommunen und sonstigen Dienstherren uneingeschränkt empfohlen werden. Auch die Berufsorganisationen und die mit Dienstrechtsangelegenheiten befassten Gerichte werden aus dem Buch großen Nutzen ziehen." (Professor Dr. Rudolf Summer in ZBR Heft 7-8/2007, S. 288)

"Wer sich schwerpunktmäßig mit dem Arbeits- und Sozialrecht befasst, kommt an diesem Kommentar gar nicht vorbei. Die gemeinschaftsrechtlichen Bezüge sind exzellent hergestellt worden und die Verarbeitung zahlreicher Zusatzaspekte neben der eigentlichen Kommentierung ist für den Leser Gold wert." (Dr. Benjamin Krenberger in StudJur-Online, Rezensionen Juli 2007, http://www.studjur-online.de/stud_rl/studium/stud_lit_0707.lasso)

"Insbesondere der Rechtswissenschaft kann der "Kommentar aus der europäischen Perspektive" empfohlen werden." (Rechtsanwalt Dr. Jochen Mohr, Dresden in RdW 21/2007, XXI)

"Alles in allem: Eine rundum gelungene Kommentierung, die alle wesentlichen Aspekte sehr detailliert anspricht und Maßstäbe setzt." (Professor Peter Trenk-Hinterberger in Selbsthilfe 3/07, S.40)

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