Grundstrukturen des nationalen und europäischen Verbrauchervertragsrechts
Insbesondere zur Reichweite europäischer Auslegung
by Bettina Heiderhoff
April 2004
XXII, 512 pages
Published in co-operation with Staempfli Publishers (Switzerland), Bruylant (Belgium) and Ant. N. Sakkoulas Publishers (Greece).
Quanity:
Insbesondere zur Reichweite europäischer Auslegung
by Bettina Heiderhoff
April 2004
XXII, 512 pages
Published in co-operation with Staempfli Publishers (Switzerland), Bruylant (Belgium) and Ant. N. Sakkoulas Publishers (Greece).
Quanity:

Das europäische Verbrauchervertragsrecht enthält Tendenzen, die nicht befürwortet werden können. So ist der europäische Begriff der Vertragsfreiheit nur eingeschränkt an der individuellen Selbstbestimmung ausgerichtet. Außerdem beeinträchtigen die zum Prinzip gemachten Erwartungen des Verbrauchers die Interessenabwägung zwischen den Parteien. Insgesamt wird die Neutralität des Privatrechts zugunsten von Verbrauchervertrauen, fairen Geschäftspraktiken und der Binnenmarktförderung aufgegeben.
Angesichts der geplanten Weiterführung der Privatrechtsangleichung in Europa werden im vorliegenden Werk die Strukturen aufgezeigt, die das europäische Verbrauchervertragsrecht heute schon aufweist. Dabei wird eindringlich verdeutlicht, dass sich das europäische Privatrecht in wesentlichen Grundsätzen sehr vom nationalen Privatrecht unterscheidet.
Die Autorin zeigt auf, dass es keine zulässige Lösung sein kann, das bestehende europäische Recht im Sinne nationaler Rechtsprinzipien auszulegen. Vielmehr muss sich die Auslegung des geltenden europäischen Verbrauchervertragsrechts an den diesem innewohnenden Prinzipien orientieren. Die Auswirkungen eines so konsequent europäischen Verständnisses des Verbrauchervertragsrechts werden an praxisnahen Beispielen, wie der AGB-Kontrolle von Bauträgerverträgen und dem Widerruf von Haustürbürgschaften, demonstriert.
Bei der geplanten Fortsetzung der Privatrechtsangleichung in Europa, welche die Autorin durchaus befürwortet, muss allerdings anders vorgegangen werden. Hier kann und sollte intensiv darauf hingewirkt werden, dass die Wichtigkeit der klassischen privatrechtlichen Prinzipien - insbesondere die Orientierung an der individuellen Vertragsfreiheit und der grundsätzlichen Gleichbehandlung der Vertragsparteien - erkannt und berücksichtigt wird.
"Das Werk von Heiderhoff ist schon deshalb verdienstvoll, weil es das Kernproblem der Zukunft des europäischen (und deutschen) Privatrechts offen thematisiert und gründlich analysiert." (Professor Dr. Barbara Dauner-Lieb in GPR 2005, 121)
"Der Autorin glückt eine informative und flüssig lesbare Schrift, die das Thema konstruktiv-kritisch in Angriff nimmt. [..."> Das Werk spannt einen ambitioniert weiten Bogen und gibt wertvolle Anregungen zum Diskurs über dieses für die weitere gemeinschaftliche Privatrechtsentwicklung zentrale Thema." (Hannes Rösler in ZEuP 2005, 724 ff.)
"[Heiderhoff"> pleas for a return to the dogmatic foundation of consumer contract law in the principle of self-determination and thus in the protection of the inherent preconditions of freedom of contract itself. How right she is! It's time for Brussels' contract law 68ers to retire and read Heiderhoff's book." (Privatdozent Dr. Gralf-Peter Calliess in ERCL 2005, 499)
Angesichts der geplanten Weiterführung der Privatrechtsangleichung in Europa werden im vorliegenden Werk die Strukturen aufgezeigt, die das europäische Verbrauchervertragsrecht heute schon aufweist. Dabei wird eindringlich verdeutlicht, dass sich das europäische Privatrecht in wesentlichen Grundsätzen sehr vom nationalen Privatrecht unterscheidet.
Die Autorin zeigt auf, dass es keine zulässige Lösung sein kann, das bestehende europäische Recht im Sinne nationaler Rechtsprinzipien auszulegen. Vielmehr muss sich die Auslegung des geltenden europäischen Verbrauchervertragsrechts an den diesem innewohnenden Prinzipien orientieren. Die Auswirkungen eines so konsequent europäischen Verständnisses des Verbrauchervertragsrechts werden an praxisnahen Beispielen, wie der AGB-Kontrolle von Bauträgerverträgen und dem Widerruf von Haustürbürgschaften, demonstriert.
Bei der geplanten Fortsetzung der Privatrechtsangleichung in Europa, welche die Autorin durchaus befürwortet, muss allerdings anders vorgegangen werden. Hier kann und sollte intensiv darauf hingewirkt werden, dass die Wichtigkeit der klassischen privatrechtlichen Prinzipien - insbesondere die Orientierung an der individuellen Vertragsfreiheit und der grundsätzlichen Gleichbehandlung der Vertragsparteien - erkannt und berücksichtigt wird.
"Das Werk von Heiderhoff ist schon deshalb verdienstvoll, weil es das Kernproblem der Zukunft des europäischen (und deutschen) Privatrechts offen thematisiert und gründlich analysiert." (Professor Dr. Barbara Dauner-Lieb in GPR 2005, 121)
"Der Autorin glückt eine informative und flüssig lesbare Schrift, die das Thema konstruktiv-kritisch in Angriff nimmt. [..."> Das Werk spannt einen ambitioniert weiten Bogen und gibt wertvolle Anregungen zum Diskurs über dieses für die weitere gemeinschaftliche Privatrechtsentwicklung zentrale Thema." (Hannes Rösler in ZEuP 2005, 724 ff.)
"[Heiderhoff"> pleas for a return to the dogmatic foundation of consumer contract law in the principle of self-determination and thus in the protection of the inherent preconditions of freedom of contract itself. How right she is! It's time for Brussels' contract law 68ers to retire and read Heiderhoff's book." (Privatdozent Dr. Gralf-Peter Calliess in ERCL 2005, 499)